 |
|
|
FK Hansa Wittstock 1919 e.V.  |
|
|
2. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011
zurück
FK Hansa Wittstock - SV 90 Fehrbellin 6:0
| FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Felix Strothenk, Oliver Drott (Patrick Franke), Mathias Dannehl, Peter Techen, Oliver Gießel, Stefan Wolter, Sivlio braun, Hannes Holtmann (Thomas Frenz), Sergej Paschtschenko (Christian Backhaus) |
| SV 90 Fehrbellin: Schultz - Schönknecht, Kasiske, M. Krahl, Schubert, Pape (Chr. Karhl), Kraus, Pfeiferle, Pöhls, Nimz, Rösner (Haase) |
| Tore: 1:0 Mathias Dannehl (1.); 2:0 Oliver Gießel (18.); 3:0 Oliver Gießel (21.); 4:0 Mathias Dannehl (45.); 5:0 Peter Techen (75.); 6:0 Thomas Frenz (81.) |
| Schiedsrichter: Michael Path (Perleberg) |
Ohne Mühe zum klaren Heimsieg / Hansa ohne Glanz zum 6:0-Erfolg Landesklasse: Hansa Wittstock – SV 90 Fehrbellin 6:0 (4:0). Gästetrainer Holger Engler fehlten zwar wieder wichtige Spieler, doch sein Team bot beim Kreisderby in Wittstock insgesamt eine enttäuschende Leistung. „Das war noch weniger als vor einer Woche“, ärgerte er sich über die 0:6-Pleite in der Dossestadt. Doch auch Heimcoach Jörg Lutter sah trotz des klaren Heimerfolges sehr unzufrieden aus. „Es war eine schwache Partie, das war spielerisch und läuferisch von meinem Team nichts“, kritisierte er. Das Spiel hatte kaum angefangen, da versenkte Mathias Dannehl aus spitzen Winkel einen Freistoß zum 1:0 in das diesmal von Michael Schultz gehütete Gästetor. Es folgte ein kurzes Aufflackern der Gäste. Marcel Kraus traf per Freistoß die Latte, danach köpfte Alexander Pape aus Nahdistanz vorbei. Dies waren die Offensivaktionen der Fehrbelliner. „Gegen Pritzwalk haben wir 25 Minuten mitgehalten, diesmal waren es fünf Minuten“, grummelte Engler. Hansa dominierte, ohne aber Glanz auszustrahlen. Trotzdem gab es Chancen, Oliver Gießel scheiterte am reaktionsschnellen Schultz (15.). Doch wenig später ließ er drei Fehrbelliner ganz schlecht aussehen und traf zum 2:0. Drei Minuten später luchste Stefan Wolter Gästelibero Ronald Schubert den Ball ab, passte auf Gießel – 3:0 (21.). Nun stellte auch Hansa das Fußballspielen ein. Zweimal verfehlte Gießel das Gästetor. Dann rutschte Schultz ein harmloser Freistoß von Dannehl (45.) durch die Beine – 4:0. Nach dem Wechsel hatte die Partie noch weniger Niveau. Fehrbellin nahm die Zweikämpfe nicht an, doch Hansa nutzte dies kaum. Zwar trafen Peter Techen (75.) und Thomas Frenz (81.) zum 6:0-Endstand, aber Hansa spielte einfallslos einfach die Uhr runter. „Nichts gegen Fehrbellin, aber so einen schwachen Gegner muss man zweistellig aus dem Stadion schießen. Da muss man den Ball laufen lassen und nicht so emotionslos spielen“, ärgerte sich Lutter. rom |
BSC Süd 05 II - SV Eiche 05 Weisen 5:0
| Brandenburger SC Süd 05 II: Daniel Gebauer (46. Soeren Knoop), Martin Otto (75. Sebastian Bonk), Tony Aumann (80. Markus Marx) |
| SV Eiche 05 Weisen:Philipp Müller, Christopher Arich, Sergej Kutowoj, Benjamin Schulz |
| Tore: 1:0 Steffen Päch (11.); 2:0 Ali Berjawi (22.); 3:0 Martin Otto (25.); 4:0 Tony Aumann (65.); 5:0 Martin Otto (74.) |
| Schiedsrichter: Clemens von Blanckenburg (Potsdam) |
| Zuschauer: 50 |
| Gelbe Karte: Daniel Gebauer (30.) / Christopher Arich, Benjamin Schulz, Sergej Kutowoj (30.) |
| Rote Karte: - / Philipp Müller (65.) |
| Vergebener Elfmeter: Steffen Päch (Foulelfmeter, 37.) / - |
Nach dem Pokalaus gegen den MSV Neuruppin am Mittwochabend kassierten die Kicker des SV Eiche 05 Weisen am Sonnabend im Punktspiel der Landesklasse West bei der Oberligareserve des Brandenburger SC Süd mit 0:5 (0:3) ihre nächste Schlappe. Die Südler waren total überlegen. Nach Toren von Steffen Päch (11.), Ali Berjawi (22.) und Martin Otto (25.) war das Spiel praktisch entschieden. Noch vor der Pause (38.) verschoss Päch einen unberechtigten Foulelfmeter für Süd. Eiches einzige Torchance im ersten Durchgang vergab Christian Hoppe (43.). Auch nach dem Seitenwechsel konnten sich die Weisener, die nach der Roten Karte für Philip Müller ab der 65. Minute in Unterzahl spielten, nicht besser ins Spiel bringen. Kevin Kühn und der für Sergej Kutowoj eingewechselte Gordon Amling ließen ihre Chancen ungenutzt. Die Brandenburger waren beim Abschluss entschlossener und erhöhten durch Tony Aumann (65.) und Otto (74.) auf 5:0. (ule) |
TSV Chemie Premnitz - SV Falkensee-Finkenkrug II 4:0
| TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Marian Krause, Christian Freidank, Sebastian Kremp, Sebastian Kaiser, Daniel Huxdorf, Daniel Schönfeld (80. Robert Steinhoff), Michael Buddeweg (58. Marco Neudorf), Guido Block, Michelle Schröder, Marcus Rummel (58. Lars Posorski) |
| SV Falkensee-Finkenkrug II: Stefan Franke, Stefan Göde, Sebastian Eichhorn, Thomas Geisler, Alexander Stach (64. Maurice Baars), Ronny Hansen, Andreas Kamradt, Robin Ludwig, Thomas Schult (76. Roland Voigt), Stefan Romeis, Nino Hippe |
| Tore: 1:0 Sebastian Kremp (Foulelfmeter, 5.); 2:0 Marcus Rummel (20.); 3:0 Michelle Schröder (50.); 4:0 Michelle Schröder |
| Schiedsrichter: Thomas Ulbricht (Pritzwalk) |
Chancenlos geblieben/FF II verliert 0:4 in Premnitz In der Fußball-Landesklasse West war der TSV Chemie Premnitz für die Kicker des SV Falkensee-Finkenkrug II eine Nummer zu groß. Ohne jede Chance auf einen Punktgewinn mussten die Gäste aus dem Osthavelland die Reise mit einer 0:4 (0:2)-Niederlage im Gepäck antreten.Nur eine einzige echte Tormöglichkeit konnte für die über die gesamte Spielzeit unterlegenen Falkenseer notiert werden. Jedoch köpfte Stefan Romeis kurz vor dem Abpfiff nach einer Ecke knapp neben das Tor (89.). Mehr ließen die permanent dominierenden Premnitzer gegen harmlose, die Torjäger Fabian Fritsch und Morris Güttner vermissende Falkenseer nicht zu. Schon nach fünf Minuten gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Nach einem plumpen Foul von FF II-Kapitän Andreas Kamradt Nahe der eigenen Strafraumgrenze verwandelte Sebastian Kremp den fälligen Elfmeter sicher.Auch danach blieb die Chemie-Elf am Drücker. Außer dem Treffer zum 2:0-Pausenstand durch Marcus Rummel (20.) besaßen die Gastgeber weitere gute Torchancen. Doch Michelle Schröder schob zweimal am Kasten vorbei (14., 40.) und scheiterte einmal an der Parade vom Falkenseer Torwart Stefan Franke (44.). Dazu köpfte Rummel knapp übers Tor (42.).Als kurz nach dem Wechsel Schröder nach einem langen Ball nahezu ungestört auf Franke zulaufend auf 3:0 erhöhte (50.), waren auch die taktischen Umstellungen von FF II-Coach Marco Woitina Makulatur. Mit dem vorgerückten Libero Stefan Göde und dem neben den blassen Stefan Romeis und Nino Hippe als dritten Angreifer vorgezogenen Thomas Schult sollte die Wende eingeleitet werden. „Aber wir blieben chancenlos“, brachte Woitina den Spielverlauf klar auf den Punkt. Wenigstens musste seine Mannschaft außer dem 4:0-Endstand durch das Kontertor von Schröder keine weiteren möglichen Treffer mehr hinnehmen. (Christian Wulf) |
| |
Falkensee II Chancenlos ! In einem guten Landesklassenspiel bezwang der TSV Chemie Premnitz den einstigen Angstgegner SV Falkensee/Finkenkrug II klar mit 4:0.Premnitz begann furios. Bereist nach 2 Minuten hätte Sebastian Kremp die Führung erzielen können. Anstatt allein den Abschluß zu suchen entschied er sich für einen Queerpass auf Michellé Schröder. Dann aber doch die frühe Führung. Michael Buddeweg setzte nach 5 min. entschloßen nach und wurde von den Beinen geholt. Der sehr gute Unparteiische Ulbricht aus Pritzwalk entschied ohne zu zögern auf auf Strafstoß. Kremp schnappte sich das Leder und versenkte es unhaltbar für Franke zum 1:0 für die Gastgeber.Falkensee II versteckte sich keinesfalls. Der Ball lief gefällig durch die eigenen Reihen nur beim letzten Pass scheiterten die Randberliner immer wieder an der stark spielenden Premnitzer Hintermannschaft.In die sich bietenden Räume stieß der TSV immer wieder gefährlich. Schröder und der erstmals aufgebotene Marcus Rummel bildeten in gefährliches Sturmduo. Bereits nach 20 Minuten das 2:0. Nach einer wunderbaren Vorbereitung von Buddeweg und Schröder traf Rummel trocken zum 2:0. In der Schlußphase der 1. Hälfte hätte Schröder für die Spielentscheidung sorgen können ja müssen. in der 42. und 44. min. überlief er wieder einmal die Falkenseer Hintermannschaft und scheiterte jeweils am Gästeschlußmann Franke. Nach der Pause machte es der Premnitzer Stürmer dann besser. In der 51. min. lief er wieder allein in Richtung Tor , diesmal umspielte er den Falkenseer Torwart und schob dann zum 3:0 ein. Wenn man den Randberlinern eines bescheinigen muss , dann ist es Ihre große Moral. Man gab sich keineswegs geschlagen und versuchte immer zumindest das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Nennenswerte Chancen konnte man sich aber trotzdem nicht erarbeiten. Nur einmal wurde es vor dem Tor von Mario Rotter gefährlich, als zwei Falkenseer nach einer Ecke am Ball vorbei rutschten. Auf der anderen Seite sorgte Schröder nach toller Vorarbeit von Robert Steinhoff mit einem platzierten Flachschuß für das 4:0. Nur eine Minute hatten die Premnitzer Anhänger erneut den Torschrei auf den Lippen. Von Schröder gut in Szene gesetzt, brachte Lars Posorski den Ball nicht über die Linie. Am kommenden Samstag muss der TSV zum schweren Auswärtsspiel nach Nauen reisen.(Peter Kaiser) |
SSV Einheit Perleberg - VfL Nauen 1:3
| SSV Einheit Perleberg: Gordon Sohns, Ronny Kabel, Julian Wachhals, David Baruth, Norman Will, Martin Behrend, Björn Bauersfeld, William Richart, Denny Feilke (74. Matthias Bandtke), Sebastian Holtz, Patrick Mostaller (68. Jonny Bomrich) |
| VfL Nauen: Daniel Rademacher, Dennis Schmidt, Peter Schäfer, Martin Kelm, Mathias Krone, Jan Schönnebeck, Malte Seegebarth (85. Michael Bol), Tim Hoffmann, Kevin Oellermann (73. Sebastian Buge), Lars Halt (82. Christian Zantow), Marvin Zeller |
| Tore: 0:1 Kevin Oellermann (60.); 0:2 Lars Halt (70.); 1:2 Jonny Bomrich (75.); 1:3 Lars Halt (79.) |
| Schiedsrichter: Sebastian Groth (Grabow) |
| Zuschauer: 86 |
| Gelbe Karte: Patrick Mostaller, Norman Will (49.) / Jan Schönnebeck (48.), Peter Schäfer (57.), Tim Hoffmann (2.) (62.) |
Eine vermeidbare 1:3 (0:0)-Heimniederlage mussten die Herren vom SSV Einheit Perleberg am 2. Spieltag in der Fußball-Landesklasse West gegen den VfL Nauen hinnehmen. "Wir haben dieses Mal Lehrgeld bezahlt", meinte Einheit Trainer Andreas Holz nach der Begegnung enttäuscht.Dabei bestimmten die Gastgeber zunächst die im ersten Abschnitt auf gutem Niveau stehende Partie. Ein Treffer von Patrick Mostaller wurde wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung versagt (14.). In der 28. Minute scheiterte der Neuzugang am Gästetorwart. Nach der Pause verlor die Partie deutlich an Klasse. Die Gäste verschleppten das Tempo und konterten Einheit eiskalt aus. Erst stand Oellermann nach einer zu kurzen Abwehr von SSV-Keeper Sohns goldrichtig und traf zum 0:1 (60.), dann erhöhte Halt auf 0:2 (69.). Hoffnung keimte bei den Gastgeber noch einmal auf, als Jonny Bombrich eine Eingabe von Norman Will zum 1:2 in die Maschen drückte (75.). Doch nur vier Minuten später stellte Halt mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her. (togo) |
| |
Die Kicker vom VfL Nauen kamen am Sonnabend beim 3:1 (0:0) auswärts bei Einheit Perleberg bereits zu ihrem zweiten Saisonsieg. Den Erfolg stellte die Elf von Trainer Wladimir Siverin aber erst in der zweiten Halbzeit sicher. „In der ersten Hälfte lagen wir völlig neben der Spur. Da war und Perleberg in allen Belangen überlegen und wir hätten uns nicht beschweren können, wenn wir 0:1 oder 0:2 hinten gelegen hätten“, sagte der VfL-Coach. Doch zum Glück überstanden die Nauener die ersten 45 Minuten ohne Gegentreffer.In der Kabine musste Siverin laut werden. Und im zweiten Durchgang stand dann eine völlig andere VfL-Mannschaft auf dem Platz. „Da haben wir das Mittelfeld übernommen und das 1:0 hat uns Sicherheit gegeben“, sagte Siverin. Einen Fernschuss von VfL-Kapitän Jan Schönnebeck musste der Perleberger Torwart prallen lassen und Kevin Oellermann staubte zum 1:0 ab (60.).Danach agierten die Gäste aus einer gesicherten Defensive und konterten die Perleberger klassisch aus. Zweimal schickte Schönnebeck den schnellen Lars Halt auf die Reise, der zweimal gekonnt vollendete (70. und 79.). Dazwischen waren die Gastgeber zum 1:2 durch Jonny Bomrich (75.) gekommen. (ae) |
SG Eintracht Friesack - Löwenberger SV 4:2
| SG Eintracht Friesack: Stefan Thomas, Maximilian Scheibner, Sven Nolle, Andreas Fredrich (70. Martin Gutsche), Felix Wohlgethan (75. Dennis Bernhardt), Roberto Meinecke, Sven Budig, Marc-Pierre Flohr, Andreas Kerger, Matthias Meinecke, Nils Thiemann (80. Sebastian Nehls) |
| Löwenberger SV: Bastian Peschel, Jörn Lindemann, Markus Niemann, Sebastian Naujoks, Jens Mydlaszewski (57. Emanuel Reitzenstein), Hendrik Ludwig, David Degener (79. Romano Then), Maximilian Koch, Mathias Feiler, Max Reinhardt, Romano Rykowski |
| Tore: 0:1 Maximilian Koch (15.); 1:1 Nils Thiemann (49.); 2:1 Sven Nolle (55.); 3:1 Roberto Meinecke (Foulelfmeter, 61.); 4:1 Matthias Meinecke (84.); 4:2 Mathias Feiler (89.) |
| Schiedsrichter: Pascale Kuhle (Brandenburg) |
| Zuschauer: 70 |
| Gelbe Karte: Andreas Fredrich / Markus Niemann, Sebastian Naujoks, Romano Rykowski, Hendrik Ludwig |
Eintracht mit Sieg am 2. Spieltag Verdient mit 4:2 (0:1) gewannen die Mannen der Friesacker Eintracht am vergangenen Wochenende ihr erstes Heimspiel der neuen Saison. Nach der Auftaktniederlage vor Wochenfrist in Nauen wollte die Eintracht im Heimspiel vor eigenem Publikum gegen den Löwenberger SV Wiedergutmachung betreiben. Dies gelang den Fliederstädtern jedoch nur eine Halbzeit lang.Im Spiel zweier Mannschaften mit vielen Ausfällen -der Eintracht fehlen zum Saisonbeginn bereits 7 Spieler- boten die Kicker im ersten Durchgang nur fußballerische Magerkost. Insbesondere die Heimkicker enttäuschten in den ersten 45 Minuten auf ganzer Linie und lagen zur Halbzeit gegen einen ebenfalls von Ausfällen gebeutelten Gegner mit einem Tor zurück. Bereits nach 15 Minuten nutzte Maximilian Koch eine Unsicherheit in der Friesacker Hintermannschaft zur frühzeitigen Gästeführung.Auch wenn die Eintracht optisch über etwas mehr Ballbesitz verfügte, fiel den Fliederstädtern im Spiel nach vorn im ersten Durchgang nichts ein. In einer Halbzeit ohne größere Höhepunkte war es nur Nils Thiemann, der in der 42. Spielminute den Ausgleich auf dem Kopf hatte. Doch völlig frei vor Löwenbergs Keeper auftauchend setzte der junge Eintrachtstürmer den Ball ohne Not über das von Bastian Peschel gehütete Tor. In der 2. Halbzeit sahen dann die Zuschauer eine völlig anders auftretende Eintrachtelf. Auch wenn die Gäste in der 89. Spielminute durch Mathias Feiler noch einen weiteren Treffer erzielen konnten, war dies nur Ergebniskosmetik und der Sieg der Eintracht nicht in Gefahr.Mit dem Wiederanpfiff steigerte sich die Eintrachtelf und dominierte die Partie in den verbleibenden 45 Minuten. Mit einer Doppelchance von Matthias Meinecke in der 48. Spielminute eröffnete die Eintracht ihr Offensivspiel. Konnte nach dem Solo des Eintrachtkapitäns Torwart Peschel noch glänzend reagieren und stand beim anschließenden Kopfball der Pfosten noch im Weg, so war der Gästekeeper nur eine Minute später ohne jede Abwehrchance als der Sturmführer der Eintracht den Ball unmittelbar vor dem Tor auf den gut mitgelaufenen Nils Thiemann ablegte, der dann mit der Vollendung (49.) keine Mühe mehr hatte. In der 55. Spielminute war es dann Sven Nolle, der mit einem richtigen Freistoßhammer Torwart Peschel keine Abwehrchance lies und die Eintrachtführung erzielte.Nur 6 Minuten später wurde gleicher Spieler im Gästestrafraum regelwidrig von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Roberto Meinecke (61.) zum 3:1 für die Eintracht.Den 4. Eintrachttreffer setzte, nach einem verunglückten Zuspiel seines Bruders Roberto, Matthias Meinecke in der 84. Spielminute selbst und machte damit den 1. Sieg der Fliederstädter in der neuen Saison perfekt.Neben dem Anschlusstreffer zum 4:2 in der Schlussminute hatten die Gäste im 2. Durchgang nur noch zwei erwähnenswerte Aktionen vor dem Friesacker Tor. Doch Sebastian Naujoks setzte einen aussichtsreichen Kopfball in der 62. Spielminute neben das Tor und scheiterte zehn Minuten später mit seinem Schuss an Stefan Thomas im Eintrachttor. (mh) |
Pritzwalker HFV 03 - FSV Germendorf 3:1)
| Tore: 1:0 Ronny Wölfel (18.); 2:0 Christian Obst (29.); 3:0 Robert Vogt (47.); 3:1 Maik Dittmar (83.) |
| Schiedsrichter: Chris Krassowski (Meyenburg) |
Mit einem 3:1 (2:0)-Erfolg über Aufsteiger Germendorf bleibt die ambitionierte Landesklasse-Mannschaft des Pritzwalker FHV auch im zweiten Spiel, dem ersten auf eigenem Platz, ohne Punktverlust. „Pritzwalk ist eine sehr robuste und sehr gut eingestellte Mannschaft“, schwärmte Germendorfs Trainer Dietmar Müller nach der Begegnung. „Bis zum 0:1 haben wir das ganz ordentlich gemacht und frech nach vorn gespielt“, legte er nach. In der Anfangsphase ging die Heimelf ein hohes Tempo und hatte zunächst zwei Möglichkeiten. Andererseits leistete sich der FHV einen Fehlpass, der beim Germendorfer Angreifer Maik Dittmar ankam. Doch Pritzwalks Schlussmann Kevin Torster spielte aufmerksam mit und bereinigte die Situation. Sekunden später stockte bei den Pritzwalker Fans erneut der Atem, als Christopher Stolz in ein Laufduell mit Dittmar musste. „Mein Spieler war frei durch und wird gehalten“, ärgerte sich Müller, der in dieser Situation von Schiri Chris Krassowski (Meyenburg) eine Rote Karte forderte. „Das war die einzige Fehlentscheidung“, so Müller, der dem Referee eine klasse Leistung attestierte. Die Führung für die unermüdlich anrennenden Gastgeber besorgte Torjäger Ronny Wölfel, der einen Stellungsfehler des Germendorfer Außenverteidigers zum 1:0 (18.) nutzte. Knapp eine halbe Stunde war gespielt, da erhöhte Christian Obst auf 2:0. Die Gäste hatten kurz vor dem Seitenwechsel den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Doch Dittmar vergab überhastet. Nach der Pause verflachte die Partie, wobei die Prignitzer dominant blieben und durch Kapitän Robert Vogt auf 3:0 (47.) erhöhten. Die Gäste kämpften und kamen durch Dittmar in der 83. Minute zum verdienten Ehrentreffer. Am Ende war Müller zufrieden: „Wir haben kämpferisch und spielerisch überzeugt. Allerdings mussten wir Lehrgeld zahlen. Aber ich bin zuversichtlich. Das 1:3 haut mich nicht um. Die Mannschaften, mit denen wir uns messen, kommen noch.“ (Fred Krüger und Frank Neßler, Mario Warminski) |
SV Kloster Lehnin - SV Rot-Weiß Gülitz 8:2
| SV Kloster Lehnin: Thomas Lahn, Martin Gafke, Dennis Schulz, Stephan Schwerz, Marcel Burwig, Thomas Geske, Lars Simon, Michael Schammelt, Stefan Schultze, Enrico Pohl, Erik Mellin |
| Kader: Norman Seidel, Johannes Kabelitz, Maximilian Schölzel |
| SV Rot-Weiß Gülitz: Michael Czeranski, Christoph Minow, Tony Hoppe, Dennis Meier, Denny Teske, Oliver Varchmin, Nico Krüger, Martin Rogge (72. Steffen Wiede), Patrick Gruel (72. Andreas Hoppe), Marcel Teske, Andy Wolgast |
| Tore: 1:0 Marcel Burwig (35.); 1:1 Dennis Meier (44.); 2:1, 3:1 Stefan Schulze (51.); 4:1 Marcel Burwig; 5:1 Stefan Schulze (60.); 6:1 Marcel Burwig; 7:1 Thomas Geske (FE), 7:2 Andreas Hoppe; 8:2 Marcel Burwig |
| Schiedsrichter: Dirk Bigesse (Potsdam) |
Lehnin bestraft Tiefschlaf nach der Pause Nach dem Heimsieg im ersten Spiel mussten die Gülitzer nach Lehnin. Hier ging es für den Gastgeber nach der Auftaktniederlage in Weisen darum den Fehlstart zu vermeiden.Das Spiel begann sofort mit Tempo und ohne langes Taktieren. So hatte Wolgast bereits in der 2. Minute nach Zuspiel von Marcel Teske die große Möglichkeit zur Führung. Allerdings schob der Torjäger der Rot-Weißen den Ball knapp am Tor vorbei. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gastgeber die nächste Chance zu einem Treffer verzeichnen konnten. Ersatzkeeper Czeranski hielt aber bravourös gegen den Spieler aus Lehnin. Aus dem Nichts fiel in der 35. Minute der Führungstreffer der Heimherren. Nach einer Rückgabe von Meier kam es zu einem Missverständnis zwischen Minow und Czeranski, woraufhin der Stürmer der Heimherren den Ball ins leere Tor schieben konnte. Aber auch auf Seiten der Gastgeber zeigte sich, dass die Hintermannschaft anfällig war. So fiel in der 44. Minute der nicht unverdiente Ausgleich für das Prignitzer Team. Nach einer Flanke von Wolgast spritzte Neuzugang Meier entschlossen dazwischen und beförderte das Spielgerät mit etwas Glück über die Linie. Mit diesem Unentschieden ging es auch in die Kabinen. Hier muss Trainer Fügner allerdings seinen Mannen Schlafmittel in die Getränke getan haben, weil was in den ersten 15 Minuten im zweiten Spielabschnitt geschah, sucht seines Gleichen. Quasi im Minutentakt musste der chancenlose Torwart Czeranski den Ball aus dem Netz holen. So stand es nach 60 gespielten Minuten 5:1. Trotz dieses Rückstandes probierten die Gülitzer weiterhin Tore zu erzielen. Diese Räume nutzten aber die Gastgeber zu den nächsten Treffern. Beim Zwischenstand von 7:1 zeigten die Eingewechselten Wiede und A. Hoppe im Zusammenspiel ihre Fähigkeiten, welche Hoppe per fulminanten Linksschuss zur Ergebniskosmetik nutzte. Den Schlusspunkt setzten aber wiederum die Heimherren und markierten den achten Treffer. Im Endeffekt geht der Sieg der Mannschaft von Kloster Lehnin aufgrund der „Arbeitsverweigerung“ der Gülitzer im zweiten Spielabschnitt absolut in Ordnung, fiel aber um mindestens 2 Tore zu hoch aus. |
FSV Veritas Wittenberge/Breese - SV Empor Schenkenberg 3:2
| Tore: 0:1 Martin Gehrke (Eigentor, 8.); 1:1 Robin Haase (37.); 2:1 Steffen Stolz (41.); 3:1 Sebastian Fechner (53.); 3:2 (Foulelfmeter, 75.) |
| Schiedsrichter: Andre Ballast (Nietwerder) |
Bei bestem Fussballwetter wollten die Grün-Roten die Niederlage vom ersten Spieltag vergessen lassen. Man versuchte sofort Druck aufzubauen und wurde gleich kalt erwischt. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung lief man in einen blitzsauberen Konter. Gehrke versuchte noch etwas zu retten, doch sein Versuch den Ball zu klären landete unglücklich im eigenen Tor. Diesmal ließ sich Veritas vom frühen Rückstand nicht beeindrucken und drehte das Spiel bis zur Pause. Nach Standards waren es Haase und Stolz die die 2:1 Pausenführung besorgten. In der zweiten Hälfte versuchte die Heimelf das Spiel zu entscheiden. Nach einem langen Einwurf von Hurlbrink schob Fechner den Ball am langen Pfosten am Torwart vorbei in die Maschen. Im Anschluss hatte Veritas das Spiel im Griff, vergaß allerdings den Sack zu zu machen. Jetzt hatte der ansonsten gut leitende Schiedsrichter einen Ausetzer und verlegte ein Foul von Haase in den Straufraum, obwohl der Toatort eindeutig außerhalb lag. Diese Chance ließen sich die Gäste nicht nehmen und verwandelten sicher zum 2:3. Die letzten 15 Minuten zitterten die Platzherren den verdienten Sieg nach Hause.Nach diesen wichtigen Punkten liegt Veritas auf dem 8. Tabellenrang |
| |
Dem FSV Veritas Wittenberge/Breese ist die Heimpremiere in der Fußball Landesklasse West gelungen. Im heimischem Ernst-Thälmann-Stadion bezwang das Team von Trainer Christian Krause den SV Empor Schenkenberg nach Toren von Robin Haase, Steffen Stolz und Sebastian Fechner mit 3:2 (2:1). In der Tabelle verbesserte sich Veritas auf Rang acht.Dabei hatte Christian Krause beim kurz vor dem Spiel anberaumten Fototermin noch ein ungutes Gefühl. "Na solchen Terminen ging es meist in die Hose." Die Sorge des Veritas-Coaches war nach Ende der 90 Minuten aber unbegründet. Die neuen, vom Baubetrieb Wolter gesponserten, roten Trikots brachten den Veritas-Kickern Glück. Allerdings strapazierte die Heimelf dieses Glück aber auch bis aufs Äußerste. Denn nach dem Anschlusstreffer der Gäste durch einen, aus Veritas-Sicht unberechtigten, Foulstrafstoß (75.) war Schenkenberg drauf und dran, einen Punkt aus der Elbestadt zu entführen. Doch Keeper Martin Marx und das oben zitierte Glück verhinderten in der letzten Viertelstunde den Ausgleich. "Wir haben im Gefühl des sicheren Vorsprungs das Spiel etwas schleifen lassen, das Fußballspielen fast eingestellt", gestand dann auch Christian Krause.Dabei begannen die Gastgeber engagiert, war der Siegeswille bei den Spielern nach der Auftaktpleite in Gülitz durchaus zu erkennen. Doch dann kam die kalte Dusche: Nach Ballverlust und dem anschließenden Konter der Gäste fälschte Martin Gehrke bei seinem Klärungsversuch die Eingabe unglücklich zum 0:1 ins eigene Gehäuse ab (8.). Doch Veritas ließ sich vom frühen Rückstand nicht beeindrucken, auch wenn die oftmals unsortiert wirkende Defensivabteilung vor den schnell vorgetragenen Gegenangriffen der Schenkenberger stets auf der Hut sein musste. Nach einem ersten Warnschuss von Benjamin Kampehl (30.) machte es Robin Haase besser. Nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß netzte der 30-Jährige in der 37. Minute mit einem Linksschuss zum 1:1 ein. Vier Minuten vor der Pause köpfte Steffen Stolz einen Hurlbrink-Freistoß unhaltbar zur Führung ein.In der zweiten Hälfte versuchte die Krause-Elf das Spiel zu entscheiden. Nach einem langen Einwurf von Norman Hurlbrink schob Fechner den Ball am langen Pfosten an Torwart Sgraja vorbei zum 3:1 in die Maschen (53.). Im Anschluss daran hatte Veritas das Spiel im Griff, vergaß allerdings den Sack endgültig zuzumachen und musste so bis zum Schlusspfiff bangen. "Ich bin zufrieden, wie wir nach dem Rückstand zurück gekommen sind. Allerding gab es bei uns noch Schwächen im taktischen Verhalten. Daran müssen wir in den kommenden Wochen noch arbeiten", meinte Christian Krause abschließend. (Torsten Gottschalk) |
| |